26. August 2010
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses einen Bericht erstellt, wobei bei Frauen nach den Wechseljahren mittels einer Messung der Knochendichte späteren Knochenbrüchen vorgebeugt werden könnte. Bei den betroffenen Frauen, wo eine starke Verminderung der Dichte festgestellt wird, könnte eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten gegen Osteoporose helfen, aber diese Medikamente haben auch bestimmte Nebenwirkungen, so dass also eine Notwendigkeit der Einnahme nur über diese spezielle Untersuchung festgestellt werden kann.
Wie das Institut weiter empfiehlt, sollten aber grundsätzlich bei allen Männern und Frauen die Knochendichte ab einem bestimmten Alter gemessen werden und nicht erst, wenn man aufgrund eines Bruches den Verdacht auf Osteoporose feststellt. Die gesetzlichen Krankenkassen nämlich übernehmen bisher nur dann die Kosten für die Untersuchung, wenn ein typischer Bruch passiert ist und auch weitere Symptome auf den Knochenschwund hinweisen. Besonders betroffen von dieser Krankheit sind Frauen ab 65 Jahren.
Doch gegen eine Osteoporose (Knochenschwund) kann man auch frühzeitig vorbeugen, so sollte man insbesondere auf eine gesunde Ernährung, einen ausgeglichenen Lebensstil, Rauchen und Alkohol sind Risikofaktoren, sowie auf ausreichende Bewegung achten, denn Osteoporose ist schwer zu behandeln.
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