12. Oktober 2009
Besteht der Verdacht auf Osteoporose oder Osteomalazie kann eine Knochendichte-Messung durchgeführt werden. Dafür gibt es verschiedene Messmethoden.
Für die Durchführung einer Knochendichte-Messung gibt es verschiedene Möglichkeiten.
1. Röntgen-Absorptiometrie
Bei diesem Verfahren wird die Stärke der Röntgenstrahlen, die den Knochen durchdringen, gemessen. Durch die Knochendichte werden die Strahlen abgeschwächt. Diese Abschwächung wird zur Berechnung der Knochendichte herangezogen. Die Röntgen-Absorptiometrie gehört zu den am häufigsten verwendeten Verfahren zur Messung der Knochendichte.
2. Quantitative Computertomographie (QCT)
Dieses Verfahren wird nur in bestimmten Fällen angewendet, um die Knochendichte zu messen. Dabei wird eine Röntgenschichtaufnahme im Lendenwirbelsäulenbereich angefertigt. Dadurch können die Knochendichte der Knochenbälkchen und der Knochenaußenschicht getrennt gemessen werden. Auf diese Weise können Veränderungen des Knochenstoffwechsels besser erkannt werden, da die Stoffwechselaktivität in den Bälkchen höher ist als in der Knochenaußenschicht. Nachteil der Quantitativen Computertomographie (QCT) ist die größere Ungenauigkeit sowie die höhere Strahlenbelastung. Daher kommt sie nur bei bestimmten Fragestellungen zum Einsatz.
3. Quantitative Ultraschallmessung (QUS)
Diese Methode ist noch relativ neu. Anstatt der Röntgenstrahlen werden Ultraschallwellen für die Knochendichte-Messung benutzt. Dabei wird festgestellt wie sehr die Schallenergie, die den Knochen durchdringt, abgeschwächt wird. Außerdem wird die Geschwindigkeit des Ultraschalls im Knochen ermittelt. Im Gegensatz zu den anderen Methoden ist die Strahlenbelastung deutlich kleiner. Allerdings ist die Quantitative Ultraschallmessung (QUS) noch nicht vollständig ausgereift.
Wenn der untersuchende Arzt sich für eine Messmethode entschieden hat, wird der Patient unter das entsprechende Untersuchungsgerät gelegt. Um Osteoporose diagnostizieren zu können, erfolgt dann die Messung der Knochendichte entweder an der Lendenwirbelsäule oder am Oberschenkelhals. Die Messung nimmt zwischen zehn und dreißig Minuten in Anspruch. Anschließend werden die Messergebnisse ausgewertet.
Eine Knochendichte-Messung ist risikolos und weist keine Komplikationen auf.
Als Alternative zu diesem Verfahren kann auch eine Knochenbiopsie durchgeführt werden.
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16.01.12 | |
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