Knochendichte-Messung

Die Osteodensitometrie stellt einen Kalziummangel im Knochen fest

Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt. Dieser gibt Hinweise auf die Dichte des Knochens.

Ärzte vor Röntgenbild, Analyse
Ärzte besprechen am Röntgenbild © Peter Atkins - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Knochendichte-Messung

Die Knochendichtemessung wird in Fachkreisen auch als Osteodensitometrie bezeichnet, was vom Begriff "osteo" für Knochen abgeleitet ist. Es handelt sich um eine quantitative Bestimmung der Bestandteile an Mineralsalzen im Knochen, dabei insbesondere das Kalzium.

Durchführung

Bei der Knochendichtemessung werden unterschiedliche Verfahrensweisen angewendet. Dabei wird der Knochen durchleuchtet, immer mit abgeschwächten Röntgenstrahlen. Geeignete auswertbare Ergebnisse bei dieser schmerzlosen Untersuchung liefern insbesondere das Durchleuchten der Knochen des Oberschenkels oder auch die Teile der Lendenwirbelsäule.

Diagnose

Als Ergebnis der Untersuchung wird die Intensität der austretenden Strahlen gegenüber der Stärke der eingetretenen Strahlen verglichen und gemessen. Aus diesen Zahlenwerten kann der Facharzt feststellen, inwieweit die Dichte der Knochensubstanz im Normbereich entsprechend des Alters des Patienten liegt oder krankhaft von dem Normalwert abweicht.

Als zentraler Vergleichswert gilt hierbei die Knochendichtewert eines gesunden, etwa dreißigjährigen Mannes.

Um die Belastung des Körpers mit radioaktiver Strahlung zu minimieren oder ganz auszuschließen, werden Forschungen betrieben, eine Knochendichtemessung mittels Ultraschall durchzuführen.

Anwendungsbereiche

Die Knochendichtemessung ist eine Methode um festzustellen, ob ein Patient unter vermindertem Kalkgehalt des Knochens leidet. Dies kann der Fall sein bei

Auch andere Erkrankungen, beispielsweise die

kann zu einem Verlust der Knochensubstanz führen und damit den Knochen instabil machen.

Durch eine entsprechende Früherkennung auf dem Wege der Osteodensitometrie kann eine rechtzeitige Ernährungsumstellung und Medikamentenabgabe in Hinsicht auf eine verstärkte Kalziumzufuhr erfolgen.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 24.02.2008
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