Knochenbiopsie

Entnahme von Knochensubstanz

Bei der Knochenbiopsie wird eine kleine Gewebeprobe aus der harten Knochensubstanz entnommen, um eine mögliche Veränderung des Knochengewebes festzustellen.

Laborprobe wird von Händen in Laborhandschuhen in Röhrchen gefüllt
Biotechnology laboratory research tools in the hands in gloves © Digital_Zombie - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Knochenbiopsie

Die Knochenbiopsie unterscheidet sich von der Knochenmarksbiopsie dadurch, das hierbei nicht das Knochenmark untersucht wird, sondern eine Gewebeprobe aus der Knochensubstanz genommen wird.

Anwendungsgebiete

Die Knochenbiopsie dient dazu, Veränderungen des Knochengewebes festzustellen. Unter anderem kann man hierbei feststellen

Je nach Krankheitsbild erfolgt eine Knochenbiopsie an verschiedenen Körperknochen, wie zum Beispiel

Durchführung

Ehe der Arzt den Hautschnitt über dem Knochen setzt, wird die Hautstelle örtlich betäubt. Dann wird eine Kanüle in den Knochen geschoben, um Knochengewebe zu entnehmen.

Wenn nötig, kann vor der Untersuchung ein Betäubungsmittel verabreicht werden. Die Untersuchung des Knochengewebes durch ein Labor dauert in der Regel nur wenige Tage.

Komplikationen

In sehr seltenen Fällen kann es während oder nach einer Knochenbiopsie zu Komplikationen kommen. Dazu zählen unter anderem die Verletzung von

sowie

Alternativ zu einer Knochenbiopsie kann zum Beispiel auch durch die Röntgenuntersuchung eine Osteoporose sowie Erkrankungen durch Tumore erkannt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Knochenbiopsie

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