8. September 2009
Um mögliche Anzeichen eines Hoden-Tumors rechtzeitig erkennen zu können, sollte mindestens einmal im Monat eine Hoden-Selbstuntersuchung vorgenommen werden. Diese Methode ist mit keinerlei Schmerzen oder Risiken verbunden.
Einmal im Monat sollte in jedem Fall eine Hoden-Selbstuntersuchung erfolgen. Für den Ablauf der Untersuchung wird empfohlen, während der Untersuchung der Hoden eine Dusche oder ein warmes Bad zu nehmen, damit die Haut des Hodensacks dadurch weicher wird und leichter abgetastet werden kann. Der Untersuchende betrachtet dann die Hoden auf mögliche erkennbare Veränderungen, Verdickungen oder Knoten. Zudem sollten die Hoden abwechselnd in die Hand genommen werden, um deren Größe zu vergleichen. Oftmals ist ein Hoden etwas größer und liegt tiefer als der andere, was aber nicht ungewöhnlich und kein Grund zur Sorge ist. Geachtet werden muss aber auf etwaige Veränderungen in der Größe der Hoden. Bei der Untersuchung sollten beide Hände benutzt werden. Dabei wird der Penis mit der einen Hand hochgehalten, während mit der anderen die Abtastung der Hoden erfolgt. Die Hoden werden dabei sanft zwischen Fingern und Daumen herumgerollt. Dabei sollte auf Schwellungen, Knoten oder mögliche andere Auffälligkeiten geachtet werden.
Für den Fall, dass bei einer Hoden-Selbstuntersuchung verdächtige Veränderungen bemerkt werden, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um eingehendere Untersuchungen vorzunehmen. Neben einer Abtastung der Hoden durch den Arzt, werden dabei auch eine Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) sowie eine Blutuntersuchung durchgeführt.
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