2. September 2009
Um bestimmte Erkrankungen nachweisen zu können, kommt es zu einer Harnuntersuchung. Dabei müssen im Vorfeld einige Dinge beachtet werden.
Für eine Harnuntersuchung erhält der Patient ein Uringefäß, das zur Hälfte mit Urin gefüllt werden soll. Um möglichst korrekte Ergebnisse bei einer Harnuntersuchung zu gewährleisten, sollten vor der Untersuchung einige Dinge beachtet werden. Wichtig sind die Sauberkeit des Uringefäßes und der äußeren Geschlechtsorgane. Beim Harnlassen sollte der Mann die Vorhaut hochziehen und die Frau die Schamlippen spreizen, damit es nicht zu einer Verunreinigung der Urinprobe mit Haut- oder Scheidenbakterien kommt. Im Rahmen einer Urinprobe sollte stets der Mittelstrahlurin verwendet werden, was bedeutet, dass zunächst etwas Urin in die Toilette abgelassen wird, bevor es zur Füllung des Uringefäßes kommt. Der verbleibende Urin wird dann wieder in die Toilette abgelassen.
Für den Fall, dass der Patient sich nicht an diese Regeln hält, kann es zu Fehlern und Verfälschungen bei der Analyse der Urinprobe kommen.
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