2. September 2009
Da die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mehrere Teilgebiete umfasst, gibt es unterschiedliche Untersuchungsmethoden. Diese hängen von dem zu untersuchenden Bereich ab.
Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohrenbereiches sind oft vielfältiger Natur und bedürfen einer speziellen Untersuchung. Bei Erkrankungen des Hals-Rachenraumes, bei dem zum Beispiel Schwierigkeiten beim Schlucken auftreten wird die betroffene Region mit einem Mundspachtel und unter Beleuchtung auf mögliche Erkältungskrankheiten oder Mandelentzündungen bzw. Vereiterungen untersucht. In dem Fall, dass der Verdacht auf eine bakterielle Infektion besteht, wird mit einem Wattestäbchen eine Sekretprobe entnommen und anschließend analysiert, um zum Beispiel ein passendes Antibiotikum zu finden.
Chronisch verstopfte Nasen deren Beschwerden oftmals von Fehlstellungen der Nasenscheidewände verursacht werden, untersucht ein HNO-Arzt mit einer speziellen Sonde, um somit die Durchgängigkeit der Nasengänge zu überprüfen. Dabei gehören auch spezielle Bestrahlungen oder das operative Entfernen von Nasenpolypen zur HNO-Heilkunde.
Besteht der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung werden auch die Nasennebenhöhlen gründlich untersucht, da diese oftmals die Ursache für Entzündungen im Ohr bilden. Dabei wird ein Hilfsmittel, das die Form eines kleinen Trichters besitzt, angewendet.
Auch Schwerhörigkeit wird im Rahmen der HNO-Heilkunde untersucht. Dabei kommt es zur Anwendung von Hörtests (Audiometrie), bei denen mit verschiedenen Methoden die Hörfähigkeit des Patienten getestet wird.
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03.02.12 | |
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01.02.12 | |
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