5. Oktober 2009
Besteht der Verdacht auf eine HIV-Infektion, wird zur Abklärung ein HIV-Test vorgenommen. Nach ein paar Tagen liegt das Ergebnis vor.
Wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem HIV- oder AIDS-Virus besteht, wird in der Regel zunächst ein ELISA-Suchtest durchgeführt. Dabei wird der zu testenden Person etwas Blut abgenommen. Diese Probe wird anschließend in ein Labor geschickt und dort genauestens analysiert. In dem Laboratorium werden für die Untersuchung ELISA-Testplatten benutzt, die aus 96 kleinen Behältern bestehen, in denen sich HIV-Proteine befinden. Die Blutzellen der entnommenen Blutprobe werden abgesondert und das übrig gebliebene Serum wird verdünnt in einen der Behälter mit den HIV-Proteinen gegeben. Befinden sich nun im Serum vom Immunsystem gebildete Antikörper, bleiben diese an den HIV-Proteinen haften. Im Endergebnis verbleibt in dem Behälter entweder eine gefärbte Flüssigkeit wenn der Patient HIV positiv ist oder eine glasklare Flüssigkeit für den Fall, dass der Patient HIV-negativ ist. Insgesamt nimmt ein solcher ELISA-Test etwa drei bis vier Tage in Anspruch.
Für den Fall, dass der HIV-Test positiv war, erfolgt zur Bestätigung ein weiterer Test. Zur endgültigen Bestätigung wird dann ein so genannter Western Blot-Test vorgenommen, der absolute Gewissheit bietet. Fallen alle Testreihen positiv aus, ist der Patient an HIV erkrankt und muss entsprechend behandelt werden.
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