28. September 2011
Mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie lässt sich die Aktivität des Gehirns besser erfassen. Der Ablauf der Untersuchung findet in drei Phasen statt.
Normalerweise wird eine Untersuchung, bei der die funktionelle Magnetresonanztomographie zur Anwendung kommt, in drei Phasen durchgeführt. Phase 1 bezeichnet man als Prescan. Darunter versteht man einen kurzen und gering auflösenden Scan, mit dem man überprüft, ob die Lagerung des Patienten richtig ist. Bei Phase 2 handelt es sich um einen anatomischen MRT-Scan. Dabei wird ein hoch auflösender Scan durchgeführt, bei dem man die Anatomie der zu untersuchenden Person durch eine Bildfusion genauestens darstellt. In Phase 3 findet schließlich der eigentliche fMRT-Scan statt. Dabei stellt man mithilfe des BOLD-Kontrasts die Durchblutungsunterschiede im Gewebe, das untersucht wird, dar.
Führt man eine Gehirnuntersuchung zu Versuchszwecken durch, setzt man die Versuchsperson oftmals einem wiederholten Reiz aus, bei dem der Probande auch eine Aufgabe, wie zum Beispiel das Drücken einer bestimmten Taste, haben kann. Diese Aufgabe wird bei den meisten Versuchen mehrfach wiederholt. Auf diese Weise lassen sich die Daten aus der Reizphase mit denen aus der Ruhephase statistisch vergleichen.
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