Epikutantest

Nachweis einer allergischen Reaktion mithilfe eines Provokationstests

Der Epikutantest ist ein Provokationstest, mit dem allergische Reaktionen hervorgerufen werden sollen. Es werden Hautpflaster mit verschiedenen Substanzen auf die Haut geklebt, um eine Reaktion nachzuweisen.

Pflaster auf Oberarm von Kleinkind
impfung © Dron - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Epikutantest

Ein Epikutantest wird oftmals auch als Provokationstest bezeichnet, da der Körper bei einem solchen Test zu Reaktionen provoziert wird, welche den allergischen Reaktionen ähneln.

Die Untersuchung dient der Feststellung, ob der Betroffene gegen bestimmte Substanzen allergisch ist bzw. was der Auslöser der Allergie ist.

Anwendung bei Verdacht auf Kontaktallergie

Bei einer Untersuchung mittels Epikutantest wird vor allem die Haut untersucht. Der Test wird dann eingesetzt, wenn ein Verdacht auf eine Kontaktallergie besteht. Von einer Kontaktallergie spricht man in der Regel dann, wenn die allergische Reaktion nicht sofort eintritt, sondern erst nach Stunden oder Tagen.

Durchführung

Beim Epikutantest werden Hautpflaster, welche verschiedene potenzielle Allergieauslöser enthalten, auf die Rückenhaut des Betroffenen angebracht. Es gibt hierfür verschiedene Testreihen, welche je nach Verdacht ausgeführt werden.

Das Pflaster sollte der Betroffene zwei Tage tragen, da die Haut vorher noch nicht reagieren wird.

Reagiert die Haut mit Hilfe des Pflasters, liegt im Allgemeinen eine allergische Reaktion vor und man hat die Möglichkeit mit entsprechenden Maßnahmen zu handeln.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Epikutantest

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