25. September 2009
Eine Endoskopie eignet sich für die verschiedensten Anwendungsgebiete. Sowohl bei der Ermittlung einer Krankheitsursache als auch zur Behandlung von bestimmten Erkrankungen kommt eine Endoskopie zum Einsatz.
Endoskopien kommen auf den verschiedensten medizinischen Gebieten zum Einsatz, was auch verschiedene Vorgehensweisen erforderlich macht. Generell wird vor einer Endoskopie dem Patienten ein Beruhigungsmittel wie Propofol oder Midazolam verabreicht. In manchen Fällen wird auch eine Betäubung vorgenommen. Bei Untersuchungen des Magen- und Darmtraktes wie bei einer Darmspiegelung muss der Patient nüchtern zur Untersuchung bzw. Behandlung erscheinen. Häufig wird auch ein Kontrastmittel injiziert, um die Körperhöhlen oder Organe besser betrachten zu können. Zu Beginn der Endoskopie wird das Endoskop, das entweder starr oder flexibel sein kann, durch eine Körperöffnung oder durch einen Hautschnitt in den Körper eingelassen. Danach nimmt der behandelnde Arzt mit Hilfe des Endoskops eine genaue Betrachtung der zu untersuchenden Organe vor. In manchen Fällen entnimmt er auch eine Gewebeprobe zur weiteren Analyse. Falls erforderlich kommt es zu Behandlungen, wie zum Beispiel das Abtragen von Polypen bei einer Darmspiegelung.
Generell gelten Endoskopien als gut verträglich und werden sogar bei Kindern durchgeführt. In einigen Fällen kann es aber auch zu Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Blutungen oder zu Organdurchbrüchen (Perforationen) kommen. Gelegentlich können auch Infektionen entstehen.
Nicht angewendet werden darf eine Endoskopie bei Herzinsuffizienz, Blutgerinnungsstörungen oder akuten Darmentzündungen.
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