9. September 2009
Um bestimmte Störungen der Gehirnfunktionen festzustellen, erfolgt die Anwendung eines EEG. Diese Untersuchung ist für den Patienten völlig ungefährlich und schmerzlos.
Zu Beginn der Untersuchung werden an dem Patienten in der Regel 21 Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Die Platzierungen erfolgen in gleichmäßigen Abständen. Mit diesen Elektroden werden die Gehirnströme aufgezeichnet. Um die Haltbarkeit der Elektroden zu gewährleisten, hakt man sie in eine Haube ein. Diese umspannt den Haarteil des Kopfes sowie die Stirn wie ein Haarnetz. Auf einem Bildschirm werden dann die Hirnströme in Wellenform dargestellt und vom Arzt ausgewertet.
Eine normale EEG-Untersuchung nimmt meist etwa eine halbe Stunde in Anspruch. In manchen Fällen ergänzt man die Ruhe-Ableitung durch eine Flackerlichtuntersuchung, bei der die Testperson in eine schnelle, abwechselnde Dunkel-Hell-Folge sehen muss. Auf diese Weise können versteckte Neigungen zur Epilepsie entdeckt werden. Auch Hyperventilation, bei dem der Patient heftig ein- und ausatmet sowie Schlafentzug werden als so genannte Provokationsmethoden angewendet, um weitere Aufschlüsse zu erhalten. Manchmal muss auch eine EEG-Untersuchung über 24 Stunden vorgenommen werden. Ein EEG kann zudem auch bei bewusstlosen Patienten durchgeführt werden.
Komplikationen oder Risiken während einer Elektro-Enzephalographie sind nicht bekannt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
09.04.11 | |
![]() | ELEKTRO-ENZEPHALOGRAPHIE |
16.02.11 | |
![]() | ELEKTRO-ENZEPHALOGRAPHIE |
29.11.10 | |
![]() | ELEKTRO-ENZEPHALOGRAPHIE |
02.11.10 | |
![]() | ELEKTRO-ENZEPHALOGRAPHIE |
31.03.10 | |
![]() | ELEKTRO-ENZEPHALOGRAPHIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Elektro-Enzephalographie Forum

