11. September 2009
Wenn Verdacht auf Erkrankungen der Gallengänge oder der Bauchspeicheldrüse besteht, kommt es zur Durchführung einer ERCP-Untersuchung. Dabei gibt es im Vorfeld einiges zu beachten.
Bevor es zur Durchführung einer Endoskopisch retrograden Cholangio-Pankreatikographie kommt, muss sich der Arzt vergewissern, dass bei dem Patienten keine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, keine akute Gallengang-Entzündung, kein zurückliegender Herzinfarkt sowie keine schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen vorliegen, da in diesen Fällen keine ERCP-Untersuchung durchgeführt werden sollte. Unmittelbar vor der Untersuchung muss der Patient nüchtern sein und sollte nichts gegessen oder getrunken haben.
Bevor die ERCP-Untersuchung beginnt, wird dem Patienten eine kurze Narkose verabreicht. Wenn nötig, kann auch ein Medikament, welches die Darmtätigkeit einschränkt, gegeben werden. Zu Beginn der Untersuchung wird dem Patienten das Endoskop über den Mund- und Rachenraum in die Speiseröhre eingeführt. Von dort aus gelangt das Gerät in den Magen und schließlich in den Zwölffingerdarm (Duodenum). Wenn das Endoskop an der Mündung der Ausführungsgänge (Papille) angelangt ist, wird das Kontrastmittel mit Hilfe einer schmalen Sonde injiziert. Danach kann der Arzt die zu untersuchende Region einsehen.
Generell kommt es bei einer ERCP-Untersuchung nur selten zu Komplikationen. In der Hälfte aller Fälle steigt die Konzentration des Lipase-Enzyms im Blut an. In seltenen Fällen kann es auch zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, zu Blutungen oder zu Perforationen des Gewebes kommen.
Lesermeinung schreiben |
27.04.11 | |
![]() | ERCP-UNTERSUCHUNG |
26.02.11 | |
![]() | ERCP-UNTERSUCHUNG |
16.02.11 | |
![]() | ERCP-UNTERSUCHUNG |
18.12.10 | |
![]() | ERCP-UNTERSUCHUNG |
27.10.10 | |
![]() | ERCP-UNTERSUCHUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im ERCP-Untersuchung Forum

