7. Dezember 2007
Die Strahlenbelastung von Computer-Tomographen (CT) ist nach Meinung von Dr. Christoph Heyer (39), Radiologe am Universitätsklinikum Bochum, eine nicht zu unterschätzende Belastung für den Menschen. Daher rät er von dieser Form der Untersuchung im Rahmen der Vorsorge gänzlich ab. Seiner Meinung nach seien viele Ärzte nicht in der Lage, die hohe Dosis dieser Untersuchungsmethode abzuschätzen. So wird der Patient bei einem Lungen-CT einer so hohen Strahlung ausgesetzt, als ob er 300 Mal geröntgt werden würde.
Mitunter kann ein CT eine bis zu 1.000-fache Belastung darstellen. "Deswegen muss genau überlegt werden, wann CT sinnvoll ist, beispielsweise bei schweren Unfällen", so Dr. Heyer.
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