6. Januar 2009
Auch mit Hilfe der neuesten Computertomographie lassen sich nicht immer alle Schäden erkennen, besonders wenn sie das Gehirn betreffen. Weil das Gehirn besonders gut durch die Schädelknochen geschützt ist, so können manchmal kleine Schäden auch durch die Computertomographie nicht erkannt werden. Deshalb ist es, besonders nach Unfällen, wichtig auf die allgemeinen Symptome zu achten.
Eine Gehirnerschütterung, die Ärzte sprechen dann von einem "leichten Schädelhirntrauma", ist auch mit Hilfe der Computertomographie nicht so leicht erkennbar. Besonders bei Kindern sollte man dann auf das allgemeine Verhalten achten. Wenn beispielsweise ein sonst immer aktives Kind sich plötzlich still und ruhig verhält, so sollten die Eltern den Arzt darauf aufmerksam machen. Aber es gibt natürlich noch weitere Symptome, wie Bewusstlosigkeit und Gedächtnislücken oder Erbrechen, die auf eine größere Verletzung hindeuten können.
In Zweifelsfällen sollte man eine Unfallklinik aufsuchen, die oftmals dann für ein bis zwei Tage die Patienten im Krankenhaus beobachten um notfalls einen chirurgischen Eingriff durchzuführen. Als Behandlung ist dann immer Ruhe angesagt, so dass nach ein paar Wochen der Patient wieder gesund ist.
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