2. September 2009
Um eine genaue Diagnose stellen zu können, kommt es häufig zur Anwendung einer Computertomographie. Diese ist für den Patienten angenehm durchzuführen.
Bevor es zur Anwendung einer Computertomographie kommt, muss beachtet werden, dass diese nicht bei Schwangeren durchgeführt werden kann, da die Strahlenbelastung zu hoch ist. Bei Untersuchungen des Magen- und Darmraumes empfiehlt es sich, am Tage vor der Untersuchung nichts Blähendes zu sich zu nehmen. Außerdem muss der Patient zwei Stunden vor der Tomographie nüchtern sein.
Um die Aufnahme einer Computertomographie deutlich zu steigern, wird oftmals ein Kontrastmittel verabreicht, welches dem Patienten über eine Vene eingespritzt wird. Kommt es zu Untersuchungen des Magen-Darmtraktes muss das Kontrastmittel eine Stunde vor der Tomographie von dem zu Untersuchenden getrunken werden.
Durchgeführt wird die Computertomographie im Liegen. Dabei wird am Anfang der Tomographie die Liege in das CT-Gerät geschoben. Während die Aufnahme erfolgt, verlässt das medizinische Personal den Raum, um sich vor der Strahlung zu schützen. Der Patient kann jedoch jederzeit über eine Gegensprechanlage Kontakt mit dem Personal aufnehmen. Während der Tomographie wird die Liege, je nach zu untersuchender Körperstelle, durch die Öffnung des CT-Gerätes bewegt. Während des Untersuchungsvorganges sollte der Patient möglichst entspannt und ruhig liegen. Auch die Atemanweisungen des Personals sollten genau befolgt werden. Die Dauer einer Computertomographie liegt meist zwischen drei und fünfzehn Minuten, was von der Leistung des CT-Gerätes und der jeweiligen Art der Untersuchung abhängt. Eine Untersuchung des Bauchraumes kann sogar bis zu dreißig Minuten in Anspruch nehmen.
Trotz der höheren Strahlenbelastung als bei einer Röntgenuntersuchung, gilt die Computertomographie als nicht riskant. Abgesehen von der Strahlenbelastung wird sie als schmerzfrei und ungefährlich eingestuft. In seltenen Fällen kann es zu überempfindlichen Reaktionen gegen das verabreichte Kontrastmittel wie Übelkeit, Schwindelgefühle oder Niesreiz kommen, die aber mit Medikamenten behandelt werden können.
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