2. September 2009
Eine Blutzuckermessung lässt sich schnell und problemlos durchführen. Als Messart kommen ein Schnelltest oder enzymatische Methoden infrage.
In den meisten Fällen wird eine Messung des Blutzuckers mit einem Schnelltest vorgenommen. Dabei wird dem Patienten durch einen geringfügigen Stich in die Kuppe eines Fingers etwas Blut entnommen. Dieses wird auf einem Teststreifen aufgetragen. Anschließend wird die entnommene Probe mit einem Blutzuckermessgerät analysiert. Um möglichst genaue Werte zu erhalten, sollte der zu Testende zwölf Stunden lang vorher nichts gegessen haben, da sonst zuckerhaltige Lebensmittel das Ergebnis verfälschen könnten.
Neben dem Schnellverfahren gibt es auch enzymatische Methoden. Bei diesem Messverfahren wird das entnommene Blut des Patienten in einem Labor mit verschiedenen Enzymen gemischt. Dadurch wird die Glukose umgesetzt und es bilden sich neue Substanzen, die mit einem Farbumschlag nachgewiesen werden können. Daher gilt die enzymatische Methode auch als genaueste Messart des Blutzuckerspiegels. Allerdings ist der Test mit dem Blutzuckermessgerät wesentlich schneller und unkomplizierter.
Darüber hinaus gibt es noch die Bestimmung des Blutzuckergedächtnisses, die HbA1c genannt wird und Rückschlüsse auf den Blutzuckerspiegel zulässt. Dabei wird das Zuckerhämoglobin HbA1c mit Hilfe einer Blutprobe bestimmt, indem untersucht wird wie viel Hämoglobin (Blutfarbstoff) mit Zucker verbunden ist. Des Weiteren wird der HbA1c-Test auch zur Kontrolle bei einer Diabetestherapie verwendet.
Dieser Artikel ist insofern nur teilweise informativ, da er zwar einige generelle Aussagen zum Blutzucker allgemein sowie zum Ablauf der Mess...
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