15. Januar 2009
Wenn jemand unter Bluthochdruck (Hypertonie) leidet, so müssen diese Werte laufend überprüft werden. Bislang geschieht dies mit einem Gerät, das man ständig am Körper trägt. Jetzt haben aber Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS ein neues Gerät entwickelt - ein Drucksensor, der vom Arzt in die Schlagader in der Leiste implantiert wird und die gemessenen Werte, 30 Mal pro Sekunde, über ein winziges Kabel an eine sogenannte Transpondereinheit weiterleitet.
Diese Einheit befindet sich ebenfalls unter der Haut und von dort werden die Daten an ein externes Lesegerät übertragen, das der Patient wie ein Handy am Gürtel tragen kann. Der Arzt kann anschließend die Daten von dem externen Gerät über einen Monitor auswerten. Die Energieversorgung des implantierten Gerätes erfolgt drahtlos.
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