23. März 2011
Schon Jahre bevor sich die ersten Anzeichen einer Diabetes vom Typ-2 bemerkbar machen, lässt sich das Risiko einer solchen Erkrankung durch einen Bluttest feststellen, wie Wissenschaftler in Boston vom Massachusetts General Hospital feststellten.
Dafür sind fünf bestimmte Proteinbausteine (Aminosäuren) nötig. So hatten die Forscher bei 2.422 gesunden Erwachsenen das Blut genauer auf Stoffwechselprodukte untersucht. Bei 201 Teilnehmern wurde innerhalb der nächsten zwölf Jahre auch eine Diabetes-Typ-2 diagnostiziert.
Bei den weiteren Untersuchungen stellte man somit fest, dass das Risiko einer solchen Erkrankung von fünf Aminosäuren abhängig ist. Es handelt sich dabei um folgende im Blut befindlichen Aminosäuren: Isoleucin, Leucin, Valin, Tyrosin und Phenylalanin. So lag das Risiko einer Erkrankung bei den Teilnehmern um fünfmal höher, die im Blut wenigstens drei von diesen Säuren aufwiesen.
Vielleicht könnte man, wenn eine spätere Diagnose früher schon gemacht werden könnte, seinen Lebensstil rechtzeitig noch ändern und so die Krankheit vermeiden. In Deutschland sind zirka 6 Millionen Menschen an Diabetes, die meisten an dem Typ-2, erkrankt, weltweit gibt es über 194 Millionen Diabetiker.
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