2. September 2009
Als Audiometrie (Hörtestung) bezeichnet man Verfahren, welche die Eigenschaften und das Hörvermögen der Ohren messen. Mit ihnen können Krankheiten oder Schädigungen der Hörorgane ermittelt werden.
Die Audiometrie dient vor allem der Messung des Hörvermögens der Ohren und wird auch zur Erforschung der Hörorgane eingesetzt. Dabei wird die Hörleistung der Ohren aufgezeichnet. Die Hörtestung ist ein Teilbereich der Audiologie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
Bei der Audiometrie wird zwischen der subjektiven Audiometrie und der objektiven Audiometrie unterschieden. Während die objektive Hörtestung ohne Mitarbeit der zu testenden Person auskommt, muss bei der subjektiven Audiometrie der Betroffene mitarbeiten und auf Hörreize reagieren.
Bei den Hörtests werden akustische Signale, die Schallwellen verursachen, wie Sprache oder Musik eingesetzt, um auf diese Weise Störungen des Hörorganes feststellen zu können. Dabei gibt es verschiedene Verfahren, da Hörminderungen verschiedene Ursachen haben können, wie zum Beispiel eine Beschädigung der Hörknöchelchen, eine Mittelohrenentzündung, ein beschädigtes Trommelfell oder einen Hörsturz.
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