9. September 2009
Als Atemtest oder auch Atemgastest bezeichnet man ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung der menschlichen inneren Organe. Auf diese Weise können Erkrankungen im Körper ermittelt werden.
Ziel und Zweck eines Atemtests ist es, Erkrankungen der inneren Organe zu diagnostizieren oder die Heilung einer Erkrankung zu bestätigen. Bei diesem Verfahren wird die ausgeatmete Atemluft der getesteten Person untersucht und analysiert. Dabei gibt es mehrere Varianten von Atem- bzw. Atemgastests. So gibt es unter anderem den Wasserstoffatemtest (H2-Atemtest) oder den 13C-Harnstoff-Atemtest.
Besonders häufig werden Atemtests bei Magen- und Darmkrankheiten angewendet, zum Beispiel um das Bakterium Heliobacter pylori nachzuweisen. Auch bei Unverträglichkeiten von Zucker- oder Milchzuckerarten wie bei einer Laktoseintoleranz kommt ein Atemtest zu Anwendung. Vom Prinzip her sind die Funktionsweisen der Atemtests gleich. Man entnimmt zuerst eine Probe der ausgeatmeten Luft der getesteten Person. Danach wird dem Patienten eine zu testende Substanz eingegeben. Anschließend erfolgen eine oder mehrere Atemproben, die dann auf ihre Zusammensetzung hin überprüft werden. Durch die unterschiedliche Luftzusammensetzung vor und nach der Einnahme der getesteten Substanz ist es möglich, indirekt Erkrankungen des Magen- und Darm-Trakts zu erkennen.
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