14. September 2009
Hat sich der Arzt dazu entschieden einen Abstrich vorzunehmen, um eine mögliche Krankheitsursache zu klären, kommt es zur Entnahme und zur anschließenden Untersuchung des Abstriches. Für die Untersuchung und Auswertung gibt es verschiedene Verfahren.
Die Durchführung eines Abstriches ist ohne großen Zeitaufwand verbunden und für den Patienten meist schmerzfrei und problemlos. Für die Entnahme kommen der Mund, der After, die Harnröhre oder die Scheide in Frage. Dabei werden in der Regel Wattestäbchen, Spateln oder Bürsten verwendet. Bei einer DNA-Analyse wird stets ein steriles Wattestäbchen benutzt mit dem die Schleimhautzellen aus der Innenseite der Mundhöhle entnommen werden.
Ist der Abstrich erfolgt, wird das entnommene Material untersucht. Dabei gibt es verschiedene Methoden.
So wird bei Infektionsverdacht der Abstrich auf einen Nährboden oder eine Nährlösung aufgetragen. Wenn eine Infektion vorliegt, bildet sich auf dem Nährboden eine Pilz- oder Bakterienkultur, was von der Art des Erregers abhängt. Abstriche von Sekreten oder Körperflüssigkeiten werden auch zu bestimmten Zwecken unter dem Mikroskop untersucht. Ein Zellabstrich, der zum Ausschluss einer Krebserkrankung dient, wird umgehend auf eine Glasplatte aufgetragen und fixiert. Danach wird der Zellabstrich gefärbt und ausgewertet. Beim Wangenabstrich für die DNA-Analyse wird Erbmaterial aus den entnommenen Schleimhautzellen untersucht.
In der Regel verläuft ein Abstrich komplikationslos. Nur in dem Fall, dass zu wenig Untersuchungsmaterial entnommen wurde, muss ein Abstrich wiederholt werden.
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