2. September 2009
Da die Abdomen-Sonographie schnell, leicht und schonend für den Patienten durchzuführen ist, gilt sie als Diagnosemethode erster Wahl. Überdies ist sie von großer Aussagekraft.
Bevor eine Abdomen-Sonographie durchgeführt wird, empfiehlt es sich, dass der Patient nüchtern zur Ultraschalluntersuchung erscheint und bereits einige Stunden vor der Untersuchung nichts trinkt oder isst. Eine Untersuchung nimmt normalerweise nur etwa fünf bis fünfzehn Minuten in Anspruch.
Während der Untersuchung liegt der Patient in der Regel auf dem Rücken. Dann wird sowohl auf die Bauchdecke als auch auf den Schallkopf des Ultraschallgerätes ein Gel aufgetragen. Auf diese Weise können die Ultraschallwellen optimal bis in den Bauchraum vordringen. Während der Untersuchung wird der Schallkopf unterschiedlich bewegt oder abgewinkelt, damit die Organe und Strukturen aus verschiedenen Perspektiven eingesehen werden können. Zum Teil werden während der Untersuchung auch Bilder ausgedruckt, um sie später in der Karteikarte aufzubewahren.
Komplikationen oder Nebenwirkungen einer Abdomen-Sonographie sind nicht bekannt.
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