30. Juni 2010
Mittels Ultraschallwellen wollen Ärzte und Forscher nun Krebszellen den Kampf ansagen. Besonders Tumoren, die sich an inoperablen Stellen befinden, will man mit Ultraschall entgegenwirken. Inoperable Stellen wären beispielsweise die Nähe zu wichtigen Blutgefäßen, zu Nervenbündeln, zu Organen oder zum Gehirn.
Funktionieren soll das Ganze, indem ein gekrümmter Ultraschallwandler die Wellen auf den Mittelpunkt des Tumors fokussiert und seine Innentemperatur somit auf weit über 65°C erhitzt. Dieses Erhitzen tötet die Krebszellen ab, so dass sie anschließend vom Körper abgebaut werden können.
Der gekrümmte Ultraschallwandler spielt dabei eine zentrale Rolle, denn er sorgt dafür, das umliegendes Gewebe nicht zerstört und nur das Innere des Tumors erhitzt wird. Diese Art der Behandlung wird bereits bei Tumoren in Leber, Gebärmutter und Prostata angewandt und für Regionen, wie Hirn und Brust weiter erforscht.
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