12. November 2009
Wenn ein Suchtkranker Hilfe benötigt, um von seiner Sucht loszukommen, kann er eine Sucht- oder Drogenberatung aufsuchen. Dort erhält er Informationen und Hilfestellungen.
Fasst ein Suchtkranker den Entschluss sich von seiner Sucht zu befreien, kann er eine Drogenberatungsstelle aufsuchen, um Hilfe zu erhalten. Zu den Hilfsangeboten einer Drogenberatung gehören die Stabilisierung der Lebenssituation, eine Grundsicherung der Existenz des Kranken, therapeutische Gespräche und Beratungen bei der Suche nach anderen Lebensmöglichkeiten. Zudem wird der Süchtige motiviert eine Entgiftung und eine Therapie durchzuführen. Auch für die Zeit nach der Entziehungstherapie bestehen Nachsorgeangebote, damit der Betroffene wieder in ein normales Leben eingegliedert werden kann. Ebenso können die Angehörigen des Süchtigen einbezogen werden.
Weiterhin kann eine Drogenberatungsstelle stationäre Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlungen vermitteln. Ebenso werden Ersatzstofftherapien mit Methadon, Polimidon oder Buprenorphin und psychosoziale Begleitungen für die Zeit der Therapie vermittelt.
Neben der abstinenzorientierten Drogenberatung bestehen auch niederschwellige Angebote, bei denen man versucht, zum Beispiel durch Streetwork, kostenfreie medizinische Versorgung oder dem Verteilen von Einmal-Spritzen, die Situation des Drogenabhängigen zu verbessern.
Ein weiteres wichtiges Angebot der Suchtberatung ist die Prävention, bei der durch Informationen über die gravierenden Folgen einer Drogensucht aufgeklärt wird.
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