16. März 2009
In der modernen Medizintechnik stellen die Computertomographien eine wichtige Möglichkeit dar, um zahlreiche Erkrankungen mittels der Schnittbildtechnik genauer diagnostizieren zu können. Auch Kardiologen schicken ihre Patienten unter anderem zur Untersuchung der Herzkranzarterien in diese besondere Röntgenuntersuchung.
Was von Befürwortern hoch gelobt wird, wird jedoch von Kritikern als nicht ganz ungefährlich angesehen, denn je nach Institut schwanken die Werte der Strahlenbelastungen doch erheblich und zeigen oftmals weitaus mehr an als empfohlen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, die weltweit 50 Zentren, unter anderem auch 15 innerhalb Deutschlands, verglichen.
Je nach Gerät, Aufnahmemodus und Spannungsstärke schwankten die Werte bei einer Herzuntersuchung zwischen 4,5 und 30 Millisievert je Patient. Auch die jeweiligen Patienten selbst hingen von diesen Ergebnissen ab, denn beispielsweise Übergewichtige oder auch Patienten mit einem sehr unregelmäßigen Herzschlag benötigten wesentlich mehr an Strahlenmengen.
Um mögliche Risiken einzuschränken, sollten deshalb nur wirklich nötige Untersuchungen mit dem Tomographien ausgeführt werden. Neue, strahlungsärmere Tomographien scheinen jedoch bereits in der Entwicklung zu sein.
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