21. Oktober 2009
Ein "lebendiger Flicken" könnte in naher Zukunft bei der Reparatur und somit Heilung von defektem Herzgewebe als Behandlungsmethode eingesetzt werden. An der Duke Universität in Durham, New York, gelang es den Wissenschaftlern aus embryonalen Stammzellen von Mäusen Herzzellen zu entwickeln, die sowohl elektrische Impulse weiterleiten als auch kontrahieren können.
Als eine Art verzogenes Netz, von den Wissenschaftlern nach Bedarf in die Länge und Breite gezogen, könnten diese Herzzellen zu einem Pflaster werden, dass bei einer Erkrankung die defekten Stellen abdecken und somit zur Heilung entscheidend beitragen könnte. Die Versuche selbst wurden durch den Umstand von einem ersten Erfolg gekrönt, der sich mittels der Zugabe von so genannten Herz-Fibroblasten (Helferzellen) herauskristallisierte.
Waren ohne diese Helferzellen die gezüchteten Stammzellen eigentlich nur ein unorganisierter Zellhaufen, wurde durch das Hinzufügen der Fibroblasten ein Nährboden geschaffen, auf dem sich die Herzzellen genau so entwickelten wie bei den echten Herzzellen es der Fall ist. Weitere Forschungsarbeiten sollen nun als Inhalt die Züchtung größerer und dickerer Gewebeteile, sowie Blutgefäße zu Versorgung des Gewebes haben.
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