27. September 2011
Als Pulsierende Signaltherapie bezeichnet man eine umstrittene Behandlungsmethode. Sie dient vor allem zur Bekämpfung von Gelenkbeschwerden und Arthrose.
Bei der Pulsierenden Signaltherapie (PST) handelt es sich um ein zellstimulierendes Behandlungsverfahren, das gestörte elektrische Körperströme wiederherstellen soll, die wichtig für das Knorpelgewebe sind. Die Wirksamkeit der Therapie ist unter Medizinern allerdings umstritten.
Die Pulsierende Signaltherapie ist noch ein relativ junges Verfahren und kommt in Deutschland erst seit 1996 zur Anwendung. Ihren Namen erhielt die Behandlungsmethode, weil durch ein spezielles biologisches Muster pulsierende Signale an ein erkranktes Gelenk weitergeleitet werden. Aus diesem Grund kommt es zwischen den Körperzellen zum Aufbau von elektrischen Strömen, wodurch der Informationsaustausch, der zuvor gestört war, wiederhergestellt wird. Auf diese Weise können sich kranke Zellen erholen, während gesunde Zellen gestärkt werden. Anschließend sind die Zellen wieder in der Lage, normal zu funktionieren. Entwickelt wurde die Pulsierende Signaltherapie von dem deutsch-amerikanischen Mediziner und Biophysiker Richard Markoll, der das PST-Verfahren patentieren ließ. Zur Anwendung kommen bei dem Verfahren spezielle Geräte, deren Funktion das Aussenden von schwachen elektromagnetischen Feldern ist. Dabei unterliegen die magnetischen Felder einem ständigen Wechsel, was Frequenz und Stärke anbelangt.
Ziel und Zweck der Pulsierenden Signaltherapie ist die Wiederherstellung des gestörten Informationsflusses zwischen den Zellen, um dadurch Schmerzen zu lindern oder zu beheben sowie defekte Körperstrukturen wie Knorpelgewebe zu regenerieren. Auf diese Weise soll den Patienten eine deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität ermöglicht werden. Zur Anwendung kommt die Pulsierende Signaltherapie in erster Linie bei entzündlichen Erkrankungen, Gelenkbeschwerden, Sehnenreizungen, Bänderschäden, Schmerzen an der Wirbelsäule, Arthrose, Hals- und Nackenbeschwerden nach einem Schleudertrauma sowie Sportverletzungen. Nicht geeignet ist eine Pulsierende Signaltherapie für Menschen, die unter bakteriellen Infekten oder Tumoren im Behandlungsgebiet leiden.
Kritiker der Pulsierenden Signaltherapie bezweifeln die Wirksamkeit des modernen Verfahrens. Zwar sei ein stimulierender Effekt der elektromagnetischen Felder auf das Wachstum von Knorpeln nicht zu leugnen, doch insgesamt ist der positive Effekt der Behandlungsmethode nur geringfügig oder mäßig. Darüber hinaus ließ sich die Wirksamkeit der Therapie nicht ausreichend nachweisen. Die Anhänger der Pulsierenden Signaltherapie halten jedoch dagegen, dass in den USA über zehntausend Patienten auf diese Weise erfolgreich behandelt werden konnten. Außerdem gäbe es mittlerweile auch in Deutschland zahlreiche positive Erfahrungen. In Deutschland wird die Behandlungsmethode von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch nach wie vor nicht anerkannt, sodass der Patient für die Kosten der Behandlung selbst aufkommen muss.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
10.11.11 | |
![]() | PULSIERENDE SIGNALTHERAPIE |
10.01.11 | |
![]() | PULSIERENDE SIGNALTHERAPIE |
15.12.10 | |
![]() | PULSIERENDE SIGNALTHERAPIE |
24.11.10 | |
![]() | PULSIERENDE SIGNALTHERAPIE |
27.10.10 | |
![]() | PULSIERENDE SIGNALTHERAPIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Pulsierende Signaltherapie Forum

