9. September 2004
Erfolgreiche Selbsthilfegruppen funktionieren in einem Gleichgewicht aus Geben und Nehmen. "Idealerweise gibt jeder so viel wie er bekommt", formuliert der Diplom-Psychologe Jürgen Matzat, Leiter der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Gießen, im Gespräch mit dem Apothekenmagazin Gesundheit.
Die Fähigkeit, eine aktive Rolle in einer Selbsthilfegruppe zu spielen, habe nur bedingt mit dem Bildungsstand zu tun. Die Mitglieder müssten über sich reflektieren und sich ausdrücken können. Erfolgreich ist die Arbeit der Gruppe auch dann, wenn viele Mitglieder sich aktiv beteiligen, nicht nur konsumieren. Jürgen Matzat rät Selbsthilfegruppen, die mit inneren Schwierigkeiten zu kämpfen haben, sich an ihre bundesweiten Verbände oder an Koordinationsstellen wie die in Gießen zu wenden, wo umfangreiche Erfahrung über die typischen Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
25.01.12 | |
![]() | PSYCHOTHERAPIE |
16.12.11 | |
![]() | PSYCHOTHERAPIE |
06.12.11 | |
![]() | PSYCHOTHERAPIE |
03.12.11 | |
![]() | PSYCHOTHERAPIE |
01.11.11 | |
![]() | PSYCHOTHERAPIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Psychotherapie Forum


Die Einbeziehung des gesunden und des kranken Körpers in die klientenzentrische Psychotherapie ist Hauptthema di...