Um Krebstumore zu bekämpfen,verwendete man bisher zwei Methoden. Mit der Chemotherapie versucht man durch pharmakologische Zugabe von Zytostatika die Körperzellen zu vergiften. Man geht davon aus, dass die Tumorzellen dieses Gift weniger vertragen als die gesunden Zellen.
Dann gibt es die Strahlentherapie, bei der mit Photonen auf den Tumor geschossen wird. Die Strahlung gleicht der Röntgenstrahlung. Problematisch ist, dass sie meist auch gesundes Gewebe trifft und dort ebenfalls Krebs auslösen kann.
Es gibt seit einigen Jahren eine weitere Therapiemethode. Bei der Protonen-Therapie wird der Tumor nicht von Photonen, sondern von Protonen beschossen. Der Vorteil ist, dass diese Protonen den Tumor gezielter treffen können. Es gibt den sogenannten Bragg-Peak. Der Bragg-Peak bezeichnet genau die Stelle, an der die Protonen ihre Energie abgeben. Dadurch können Tumore wirksamer bekämpft werden.
Befürworter dieser neuen Therapieform sagen, dass die Nebenwirkungen um 75 Prozent niedriger sind als bei der Strahlentherapie. Ergebnisse aus den USA und Frankreich scheinen diese Annahme zu bestätigen.
Der Nachteil der Protonen-Therapie ist ihr Preis. Sie kostet mit 18.000 Euro mehr als vier mal so viel wie die Strahlentherapie. Die Protonen werden in einem Teilchenbeschleuniger auf zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Das ist teuer. Trotzdem zahlen einige deutsche Krankenkassen die Protonen-Therapie. In München gibt es seit März 2009 das Rinecker Proton Therapie Center. Dort könnte man so etwas machen lassen.
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04.04.12 | |
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21.03.12 | |
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26.04.11 | |
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30.01.11 | |
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14.12.10 | |
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