24. April 2010
Von Viola Reinhardt
Sie leuchten gelb, rot, lila oder auch in Farben, die verschiedene Nuancen aus mehreren Farbtönen enthalten, beruhigen, entspannen und lassen die Laune deutlich anheben. Pflanzen, und im Besonderen diejenigen, die bunte Blüten tragen, gelten seit Jahrhunderten als sanfte gesundheitliche Helfer für den Menschen. Ob in der Naturheilkunde, im Wellnessbereich oder sehr gezielt in einer Phytotherapie zum Einsatz gebracht, ermöglichen Blumen dem Menschen eine Vielzahl an Möglichkeiten sich gesünder zu fühlen.
Die Kraft der Blumen wurde inzwischen von vielen Wissenschaftlern rund um den Globus näher untersucht, sodass mittlerweile eine Vielzahl von Erkenntnissen vorhanden ist, wie der Mensch am besten Pflanzen im Sinne der Prävention gegen körperliche und seelische Beschwerden oder auch als begleitendes blumiges Therapeutikum einsetzen kann. Wissenschaftler der NASA zum Beispiel, entdeckten aufgrund der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten einen natürlichen Bio-Luftfilter in Form der roten Gerbera. So ist diese Pflanze im Stande, bis zu 85% der Innenraumluft von Verschmutzungen zu "reinigen", so etwa auch Formaldehyd, und ermöglicht es den Menschen sich weniger müde und unkonzentriert zu fühlen.
Auch Gardenien, Flieder und Veilchen erweisen sich als blumige Therapeuten und erhöhen dank ihrer ausströmenden Duftstoffe die Merkfähigkeit des Menschen. Bestehende Ängste sowie anhaltender Stress lassen sich mit der Hilfe von Magnolien reduzieren und sorgen somit für ein Mehr an innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Leidet man überwiegend an gereizten Nerven, dann sollte man eine farbige Blumentherapie mittels der gelben Narzissen versuchen. Die Pflanze enthält den Wirkstoff Galantamin, der inzwischen unter anderem bei der Behandlung von Alzheimer eingesetzt wird und somit neben dem positiven Einfluss auf das Nervensystem zeitgleich dabei helfen kann das Erinnerungsvermögen zu stärken.
Die gerade genannten Blumen sind selbstverständlich nur eine minimale Auswahl derjenigen, die in einem Raum aufgestellt für eine beruhigende, anregende und vor allem gesundheitlich unterstützende "Therapie" sorgen können. Nach Ansicht der Wissenschaftler steckt in jeder blühenden Pflanze ein nicht zu unterschätzendes Potenzial der "heilsamen" Wirkung, geschweige dessen, dass ein bunter Blumenstrauß allein durch seinen Anblick schon fast wie ein Seelenstreichler auf einen Menschen einwirken kann. Sich etwas tiefer mit dem Thema Blumentherapie und den einzelnen Pflanzen zu beschäftigen, kann mitunter durchaus dazu verhelfen, sich nicht nur wohler zu fühlen, sondern gezielt auch bestimmte Beschwerden in ihre Schranken zu verweisen.
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