14. Dezember 2009
Einem 57-Jährigen Dialysepatienten wurde an der Universitätsklinik in Graz eine Spenderniere transplantiert, die zu diesem Zeitpunkt bereits bis zu sieben Millimeter große Krebs-Metastasen enthielt. Obwohl das Organ nicht vollständig gesund war, war es vom LKH Klagenfurt zur Transplantation freigegeben wurden.
12 Stunden nach Eingriff wurde das Transplantat wieder entfernt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es von einem Krebspatienten stammte. Zwei Jahre nach dem Eingriff verstarb der Patient an Krebs. Vermutlich hatte das infizierte Organ das Krebszellen-Wachstum eingeleitet.
Gegen das LKH Klagenfurt wird nun auf Schadenersatz geklagt.
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