22. September 2011
Eine Nasendusche dient sowohl der Bekämpfung von Schnupfen als auch der Prävention. Man kann eine Nasenspülung auch problemlos selbst herstellen.
Durch die Anwendung einer Nasenspülung sollen Fremdstoffe aus der Nase herausgespült werden. Zur Spülung des Riechorgans stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. So bietet der Handel spezielle Nasenduschen oder Nasenspülkännchen an. Mit etwas Geschick reichen aber auch ein Becher oder die gewölbte Hand zum Spülen aus.
Für Nasenspülungen verwendet man normalerweise eine isotonische Kochsalzlösung, die sich auch selbst herstellen lässt. Eine Kochsalzlösung von 0,9 Prozent entspricht 9 Gramm Salz auf einem Liter Wasser. So gibt man also einen gestrichenen Teelöffel mit reinem Meersalz auf einen halben Liter lauwarmes Wasser. Ebenso kann ein halber Teelöffel Salz auf einen Viertelliter Wasser gegeben werden. Ist man sich bei der Dosierung nicht ganz sicher, sollte man lieber etwas mehr Salz verwenden als zu wenig.
Wendet man die Nasendusche an, ist es ratsam, auf die richtige Kopfhaltung zu achten. So dreht man zunächst den Kopf und neigt ihn zur Gegenseite. Benutzt man eine Spülkanne, schiebt man die Tülle der Kanne in ein Nasenloch und hebt sie dann so weit an, dass die Kochsalzlösung durch die Nasenhöhle laufen kann. Dabei umspült die Lösung den hinteren Bereich der Nasenscheidewand und läuft anschließend aus dem anderen Nasenloch wieder hinaus. Während dieses Vorgangs atmet man durch den Mund. Sollte etwas Wasser in den Rachen gelangen, spuckt man es einfach wieder aus. Nachdem man auf diese Weise das erste Nasenloch behandelt hat, wiederholt man die Prozedur auf der anderen Seite.
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