27. Oktober 2008
In Zukunft könnten Magnetfeldstimulationen dabei helfen, Komapatienten einen Teil ihrer kognitiven Fähigkeiten zurückzugeben. Anlass dafür ist der Fall eines 29-jährigen Amerikaners, der nach einem Unfall im Koma lag. Da er nach einiger Zeit trotz offener Augen nicht in der Lage war, auf Reize zu reagieren, behandelten die Ärzte ihn mehrfach mit sogenannten transkraniellen Magnetstimulationen.
Dabei wird das Gehirn schnell wechselnden Magnetfeldern ausgesetzt, die die Zellen im Gehirn stimulieren sollen. Diese Therapie hat offenbar gewirkt, da der Patient anfing, auf seine Umwelt zu reagieren und einfache Wörter zu sprechen.
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