22. November 2011
Jeder von uns wird im Leben mit Hürden konfrontiert, die sich unter Umständen zu schweren Krisen entwickeln können. Nicht immer ist man in der Lage, die neue Lebenssituation alleine zu bewältigen. Zum Glück gibt es für viele Lebensbereiche Beratungsstellen, die professionelle Hilfe anbieten und gegebenenfalls an Spezialisten weitervermitteln. In der Regel sind Kirchen beratend tätig, aber auch Städte und Gemeinden haben entsprechende Stellen eingerichtet.
Die wichtigsten Bereiche, in denen Beratung angeboten wird: psychologische Beratung, Ehe- und Familienprobleme, Jugendberatung, Schuldnerberatung, Kurberatung und Suchtberatung. Auch für Aus- und Weiterbildung gibt es diverse Beratungseinrichtungen.
Die ersten Anlaufstellen bei Suchtproblematik sind die kirchlichen Träger. Caritas und Diakonie sind auf diesem Gebiet besonders qualifiziert und haben die größte Erfahrung. Die Beratung ist kostenlos. Sollte eine Therapie erforderlich sein, übernimmt die Beratungsstelle die Antragstellung und hilft bei allen weiteren Schritten.
Auch bei häuslicher Gewalt, Schwangerschaftskonflikten, Jugendberatung, bei Schwierigkeiten innerhalb der Familien und bei allen sozialen Fragen sind die Beratungsstellen der Kirchen erste Anlaufstelle. Zusätzlich bieten auch Pro Familia und das Jugend- oder Sozialamt der Stadt Beratungen an.
Alle Berater haben eine fundierte Ausbildung und verfügen über viel Sach- sowie soziale Kompetenz. Durch Fortbildungen sind sie auch bei allen Bestimmungen auf dem aktuellen Stand.
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