24. November 2009
Krebspatienten können mit sanften Berührungen und leichten Massagetechniken eine Linderung ihres körperlichen und seelischen Zustandes erfahren. Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte nun herausfinden, dass diese Berührungen und Massagen selbst durch die Hände von Freunden und Verwandten solch eine positive Wirkung auf den Betroffenen ausüben kann.
So leiden Krebspatienten nicht nur unter Schmerzen, sondern vor allem auch Ängste, Depressionen, Müdigkeit oder Übelkeit, die durch professionelle Massagen nachgewiesenermaßen eine deutliche Linderung erfahren können. Eine Studie hat nun jedoch ergeben, dass solche kostspieligen und nicht von jedem Erkrankten finanzierbaren Behandlungen auch von nicht professionellen Masseuren durchgeführt werden können.
Nach Ansicht der Wissenschaftler scheint in den meisten Fällen die körperliche und seelische Zuwendung durch Berührungen und Massagen das gesteigerte Wohlbefinden auszulösen und weniger die jeweilige Massagetechnik an sich. Mittels Probandentests wurden die bisherigen Theorien bei dieser Thematik nun bestätigt und die Ergebnisse der Studie im Rahmen der sechsten internationalen Konferenz Society for Intergrative Oncology in der Stadt New York präsentiert werden.
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