5. Oktober 2009
Bei bestimmten Erkrankungen oder Störungen des Immunsystems wird eine Immuntherapie angewandt. Diese erfolgt durch die Verabreichung von Medikamenten.
Vor der Anwendung einer Immuntherapie wird geprüft, ob bei dem Patienten mögliche Gegenanzeigen gegen eine solche Behandlung vorliegen. Zudem muss der Patient einige Verhaltensregeln beachten. Da während einer Immuntherapie die Immunfunktionen herabgesetzt werden, muss der Betroffene unbedingt die Ansteckung mit einer Infektionskrankheit, wie zum Beispiel mit einer Grippe oder Erkältung, einer Harnwegsinfektion oder mit Herpes vermeiden. Ebenso sollte besser auf das Rauchen verzichtet werden. Zur Vorbeugung lassen sich Stärkungen des Abwehrsystems durchführen. Während einer Immuntherapie sollte regelmäßig eine ärztliche Kontrolle erfolgen.
Welches Medikament im Rahmen einer Immuntherapie verabreicht wird, hängt von der Art der Erkrankung sowie von den Wirkstoffen ab. Ebenso sind die Dauer der Therapie und die Dosierung der Präparate verschieden. Bei systemischen Immuntherapien, bei denen sich die Behandlung auf den ganzen Körper auswirkt, werden die Medikamente entweder in Form von Tabletten, durch eine Infusion oder durch Spritzen verabreicht. Bei Hauterkrankungen können auch Cremes oder Salben zur Anwendung kommen, die auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen werden.
Eine Immuntherapie mit Immunsuppressiva kann oftmals zu Nebenwirkungen führen, da das Abwehrsystem des Patienten gehemmt wird. So kann es häufig zu Infektionen kommen. Bei einigen Medikamenten besteht sogar das Risiko einer Tumorerkrankung. Auch Störungen von Körperfunktionen sowie Organschäden sind im Bereich des Möglichen.
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15.12.11 | |
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