1. Oktober 2009
Wenn es zu einem Kreislaufstillstand kommt, muss rasch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erfolgen. Dadurch kann möglicherweise der plötzliche Herztod eines Betroffenen verhindert werden.
Bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall kann es zu einem Kreislaufstillstand kommen. In diesem Fall ist eine rasche Herz-Lungen-Wiederbelebung erforderlich, um das Leben des Betroffenen zu retten. Um einem Kreislaufstillstand zu erkennen, werden die Vitalfunktionen des Betroffenen überprüft, also ob er noch bei Bewusstsein ist und noch atmet. Damit sich ein minimaler Kreislauf im Organismus des Betroffenen aufrecht erhalten lässt, werden lebensrettende Basismaßnahmen, wie Mund-zu-Mund-Beatmung, Mund-zu-Nase-Beatmung und eine Herzdruckmassage durchgeführt. Dadurch soll die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt werden, der dann weitere Behandlungsmaßnahmen einleitet. Für den Fall, dass der Betroffene nicht atmet, muss von einem Kreislaufstillstand ausgegangen und umgehend mit einer Herzdruckmassage begonnen werden. Dafür wird das Brustbein des Patienten dreißigmal vier bis fünf Zentimeter nach unten gedrückt. Der Betroffene sollte flach und auf einer harten Unterlage liegen. Außerdem muss eine Mund-zu-Mund-Beatmung erfolgen, bei der dem Betroffenen zweimal, je eine Sekunde lang, Atem eingehaucht wird. Danach wird die Herzdruckmassage fortgesetzt, bis der Betroffene wieder atmet oder der Rettungsdienst eintrifft. Falls der Betroffene beim Wiedererwachen unter einem Schock steht, sollte er beruhigt werden. Wenn ein Automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Verfügung steht, können unter dessen Anleitung auch Elektroschocks zur Wiederbelebung angewandt werden, falls es zu Kammerflimmern kommt.
Nach Eintreffen eines Notarztes werden erweiterte Maßnahmen zur Wiederbelebung durchgeführt, um den Herzrhythmus des Patienten wiederherzustellen. Dabei wird durch Intubation, also durch das Einführen eines Schlauches in Nase oder Mund, die Atmung gesichert. Darüber hinaus werden ein venöser Zugang gelegt und spezielle Medikamente, wie zum Beispiel Adrenalin, verabreicht. Bei Kammerflimmern wird ein Defibrillator zur Reanimation eingesetzt. In manchen Fällen kommt auch ein transkutaner Schrittmacher zur Anwendung. Darüber hinaus wird die Ursache des Kreislaufstillstandes behandelt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.09.11 | |
![]() | HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG |
16.06.11 | |
![]() | HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG |
26.02.11 | |
![]() | HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG |
18.12.10 | |
![]() | HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG |
15.10.10 | |
![]() | HERZ-LUNGEN-WIEDERBELEBUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Herz-Lungen-Wiederbelebung Forum

