Herz-Lungen-Wiederbelebung

Die Sofortmaßnahmen sollten bei Kreislaufstillstand eingesetzt werden

Liegt ein Notfall durch Atem- oder Kreislaufstillstand vor, so müssen entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Erste-Hilfe- oder Sofortmaßnahmen sehen vor allem eine Herz-Lungen-Wiederbelebung vor. Dabei wechseln sich Herzdruckmassage und Beatmung nach anderen wichtigen Punkten ab, bis Hilfe gekommen oder ein normaler Kreislauf eingetreten ist.

Alter Mann im Krankenhaus wird von Ärzten wiederbelebt, Herzinfarkt
Patient being treated for a heart attack © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Herz-Lungen-Wiederbelebung

Als Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder Kardiopulmonale Reanimation (CPR) bezeichnet man Maßnahmen zur Beendigung eines Atem- und Kreislaufstillstandes. Eine Wiederbelebung oder Reanimation wird bei Notfällen durchgeführt, bei denen es zu einem Kreislauf- oder Atemstillstand kommt. Unterschieden wird bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung zwischen

  • lebensrettenden Basismaßnahmen und
  • erweiterten Maßnahmen.

Basismaßnahmen

Basismaßnahmen können sowohl von professionellem medizinischem Personal als auch von Laien angewendet werden. Dazu gehört es,

  • einen Kreislaufstillstand zu erkennen
  • Hilfe zu rufen
  • die Atemwege freizumachen und
  • den Betroffenen zu beatmen.

Auch

zählen zu den Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Funktion

Die Basismaßnahmen, die bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgeführt werden, haben den Zweck einer minimalen Aufrechterhaltung des Kreislaufs des Betroffenen. Dazu gehören Atemspenden wie Mund-zu-Mund-Beatmung oder Mund-zu-Nase-Beatmung. Mit diesen Maßnahmen soll die Zeit bis zur Anwendung von erweiterten Maßnahmen überbrückt werden. Zudem soll eine irreversible Schädigung der Organe verhindert werden.

Erweiterte Maßnahmen

Erweiterte Maßnahmen werden von medizinischem Fachpersonal in Krankenhäusern, von Rettungsdiensten oder von Notärzten durchgeführt. Diese erweiterten Maßnahmen dienen zur Beendigung des Kreislaufstillstandes und der Wiederherstellung der regelmäßigen Herztätigkeit. Dazu gehören die Verabreichung von

Funktion

Bei den erweiterten Maßnahmen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung wird versucht, den Herzrhythmus des Patienten wiederherzustellen. Dazu gehört eine Intubation, bei der ein Schlauch in den Mund oder die Nase eingeführt wird, um somit die Atmung des Betroffenen sicherzustellen sowie eine intravenöse Verabreichung von Medikamenten. Bei Kammerflimmern oder Kammerflattern kann auch eine Defibrillation durchgeführt werden, bei der die Herzaktivität durch starke Stromstöße wiederhergestellt werden soll.

Anwendungsgebiete

Zur Anwendung kommt die Herz-Lungen-Wiederbelebung vor allem bei einem Kreislaufstillstand, dessen häufigste Ursache der plötzliche Herztod ist. Dieser kann durch

oder äußere Ursachen wie

ausgelöst werden.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 21.11.2009
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