Kochen und Backen mit Bedacht: Diese Zutaten können giftig sein

Einige in der Küche verwendete Lebensmittel können in zu großen Mengen oder bei falscher Zubereitung giftig sein

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  • von Paradisi-Redaktion
Borretsch Blume

Es gibt viele Dinge in der Natur, die für den Menschen giftig sind und daher nicht auf dem Speiseplan stehen sollten. Bei manchen Zutaten jedoch ist die Giftigkeit nur dann gegeben, wenn man sie falsch zubereitet. Wer diese Dinge im Supermarkt kauft, muss beim Kochen und beim Backen besonders gut aufpassen und sich an die Zubereitungsregeln halten.

Muskatnuss nur in Maßen verwenden

Am bekanntesten in diesem Kontext ist das Gewürz Muskatnuss. Zwar kann man es in vielen Geschäften kaufen, doch der Einsatz in der Küche sollte sehr sparsam sein.

Die Muskatnuss hat einen sehr typischen Geschmack, der leider unter anderem durch das Gift Myristicin erzeugt wird. Dieses gehört zur Gruppe der Phenylpropanoide und kann bereits ab einer kleinen Dosis von vier Gramm zu starken Kopfschmerzen führen. Kleinkinder sollten noch gar nicht mit Muskatnuss in Berührung kommen, da lebensgefährliche Reaktionen nicht ausgeschlossen sind.

Konsum von Borretsch nicht übertreiben

Weniger bekannt ist, dass auch die beliebte Pflanze Borretsch nicht ungefährlich ist. Sie wird als Heilpflanze genutzt, oder als Gewürz verarbeitet und findet sich in der berühmten hessischen Grünen Soße.

In kleinen Mengen ist Borretsch auch in Ordnung, doch übertreiben sollte man den Konsum nicht. In der Pflanze befinden sich nämlich Pyrrolizidinalkaloide und diese Gifte schaden auf Dauer der Leber.

Nicht alle Pilze dürfen roh verzehrt werden

Oft unterschätzt wird auch der Genuss von Pilzen. Wer Pilze in der Küche hat, die keine eindeutigen Zuchtpilze sind, der sollte diese niemals in ihrer rohen Form essen. Es besteht die Gefahr, dass ein Fuchsbandwurmbefall vorliegt.

Außerdem gibt es Pilze wie den Hallimasch, die roh giftig sind und nur gegart für den Menschen ungefährlich werden. Dies gilt im Übrigen auch für die Kichererbsen, die niemals roh gegessen werden dürfen. Die Hülsenfrüchte lösen in dieser Form

aus.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Borretsch Gewürzpflanze Blauhimmelstern Borago © Gabriele Abu-Dayeh - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom (zuletzt überarbeitet am )

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