14. Januar 2010
Von Viola Reinhardt
Mal zwickt es irgendwo im Körper, mal sind es reichlich diffuse Schmerzen. Oft ignoriert man im täglichen Stress solche Körpersignale, dabei gibt es gerade unter diesen Signale welche, die es mitunter sinnvoll machen einen Arzt aufzusuchen.
Taube Beine und Arme, sowie ein pelziges Gefühl auch in den Händen, können ein Hinweis darauf sein, dass sich ein Schlaganfall anmeldet oder dieser bereits im Gange ist. Noch deutlicher wird das körperliche Signal durch herabhängende Mundwinkel oder wenn man plötzlich nur noch unklar Sprechen kann. Bei diesen Körpersignalen sollte man umgehend den Notarzt aktivieren oder sich in eine Klinik fahren bzw. den Betroffenen fahren.
Kreislaufprobleme, Stress und ein hoher Blutdruck können sich mit einem Schwindel bemerkbar machen. Normalerweise lässt dieser relativ rasch nach, wenn man etwas zur Ruhe kommt oder Wasser trinkt. Hält das schwindelige Gefühle jedoch an, sollte man einen Arzt aufsuchen, denn auch dieser kann ein erster warnender Hinweis auf einen Schlaganfall oder eine andere schwerwiegende Erkrankung sein.
Schwarzer Stuhlgang muss nicht gleich den Verdacht auf eine schwere Erkrankung auslösen, denn hier spielt auch die verdaute Nahrung in der Färbung eine Rolle. Doch hellhörig sollte man dann werden, wenn sich dieser auch nach einigen Malen Stuhlgang immer noch Teerartig zeigt, denn dann kann sowohl ein blutendes Magengeschwür als auch Darmkrebs dafür verantwortlich sein.
Das Genick ist steif, Fieber und das Kinn lässt sich nicht in Richtung Brust senken? Dann lieber umgehend einen Arzt aufsuchen, denn diese körperlichen Warnhinweise deutet sehr auf eine gefährliche Hirnhautentzündung hin!
Ob in peinlichen Momenten, beim Sporttreiben oder in den Wechseljahren zeigen sich immer wieder einmal Schweißausbrüche. Ein derartiges Signal ist zumeist nicht tragisch, sollte jedoch eine Abklärung bei einem Arzt finden, wenn sie sich öfters auch grundlos zeigen und vor allem dann einen gewichtigen Hinweis auf einen Herzinfarkt oder eine Embolie geben, wenn der Schweißausbruch schlagartig und mit einem kalten Gefühl beginnt!
Heftige Kopfschmerzen sollten nie achtlos beiseite geschoben werden und schon gar nicht wenn diese mit einem Schlag beginnen, denn diese können dann entweder eine Hirnblutung oder auch einen Gehirntumor aufzeigen. Einen Arzt aufzusuchen, kann hier schlimmeres von einem abwenden!
Viele weitere Hinweise durch scheinbar nebensächliche Reaktionen des Körpers, können kleine und größere Krankheiten ankündigen oder diese regelrecht offenlegen. Ob bei einem anhaltenden Zittern, Nasenbluten, Verwirrtheit oder kribbelnde Hände, sollte man im Zweifelsfalle lieber einmal mehr einen Arzt oder die Klinik aufsuchen als zu wenig. Dass gilt besonders auch dann, wenn einem die Signale Angst machen, denn oft stellt sich dann bei einer Untersuchung heraus, dass es falscher Alarm war oder man die Signale überbewertet hat.
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