29. Dezember 2011
Von Andreas Hadel
Mittels einer Studie untersuchte eine Gruppe von Forschern, welche Möglichkeiten für die Verbesserung der Gesundheit bestehen, wenn man ab dem heutigen Tag damit beginnt, seine Lebensweise zu betrachten und Schritt für Schritt in die Richtung eines gesunden Lebensstils wandelt.

Der schwierigste Schritt ist hierbei die ernsthafte Betrachtung und Auseinandersetzung mit den bisher gelebten und mittlerweile hingenommenen eingefahrenen Gewohnheiten, was das Essen und die Zeit an Bewegung angeht.
In der Studie ging es darum, dass sich eine Gruppe von ca. 1500 für einen Zeitraum von über 25 Jahren beobachtet. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Veränderung der bisherigen Lebensweise und der Wechsel zu einem gesunden Ernährungs- und Bewegungsplan dazu führen, dass die Tendenz zur Übergewichtigkeit in den Generationen abnimmt und Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen und jegliche Krankheiten, die darüber hinaus mit schlechten Essgewohnheiten und Sucht wie Alkohol oder Rauchen in Verbindung stehen, nachweislich verringert werden können.
Die Menschen, die an der Studie teilnahmen, ließen sich darauf ein, dass ihr bisheriger Ernährungsplan dahingehend geändert wurde, dass sie täglich vier bis fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nahmen und sie höchstens zwei Portionen Fleisch pro Tag essen durften. Es wurde darauf geachtet, dass sie ihrem Alter entsprechend viel Wasser tranken. Um ausreichende Bewegung zu gewährleisten, wurde den Teilnehmern der Studie ein Programm zusammengestellt, in dem sie wöchentlich vier Stunden Sport machten. Raucher wurden darum gebeten, das Rauchen so gut wie möglich einzustellen. Menschen, die öfters Alkohol zu sich nahmen, wurden auf höchstens sechs alkoholische Getränke pro Woche beschränkt.
Die Auswertung der Studie brachte hervor, dass bereits die Änderung einer Verhaltensweise dazu führte, dass nachweislich das Risiko für absehbare Krankheiten durch falsche Ernährungs- und Lebensweisen durchschnittlich um 31% verringert werden kann. Die Studie gab weiterhin darüber Aufschluss, dass das Risiko bei der Veränderung von drei Verhaltensweisen um 46% sinkt, bei der Veränderung um fünf Verhaltensweisen um durchschnittlich 70%.
Jede Veränderung im Lebensstil verbessert die Gesundheit und wenn man darauf achtet, dass man seine Gewohnheiten regelmäßig überprüft und Änderungen vornimmt, dann kann dies zu einer langanhaltenden Gesundheit führen, sodass man leistungsstark bleibt und auf keine Medikamente angewiesen ist.
Den Teilnehmern wurde nie vorgeschrieben, ob sie Veränderungen durchführen müssen und welche. Die Teilnehmer hatten die Richtlinien und wurden regelmäßig befragt und untersucht. Die Entscheidung für den Zeitpunkt und die Wahl der Veränderung lag bei jedem selbst. Jeder wählte die Veränderung entsprechend seiner jeweiligen Lebensumstände.
Die Studie brachte Denkanstöße beim Einzelnen hervor, wie zum Beispiel darüber nachzudenken, dass wenn man auf einer Party ist nicht alles zu essen, was angeboten wird, sondern statt eine Creme als Nachtisch zu essen eine Schale frischer Melonenstücke zu wählen. Es wurde dazu angeregt, darüber nachzudenken, ob man in Gesellschaft dazu neigt zu trinken und zu rauchen, weil man dies nicht aus dem tiefen Bedürfnis heraus macht, sondern als Übersprungshandlung und weil alle es tun.
Die Studie unterstrich, dass es wichtig ist, dass man selbst nachfühlt und versteht, warum man was tut, dies überdenkt und dann verbessert oder unterlässt. Probieren Sie es selbst aus und erfahren Sie wie schnell und was die Veränderung einer Verhaltensweise mit Ihrer Gesundheit macht.
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