15. August 2007
In Deutschland leiden zirka 30.000 bis 40.000 Menschen an der Augenkrankheit "Retinitis pigmentosa", von der bislang nur einige seltenere Varianten zu behandeln sind. Eine Folge dieser Krankheit ist die Erblindung.
An Mäusen hat jetzt Martin Friedlander mit seinem Team am kalifornischen Scripps-Forschungsinstitut erfolgreich eine Stammzellentherapie durchgeführt, die eine Linderung des Leidens bei den Tieren bedeutete. Stammzellen von ausgewachsen Mäusen hat man in den Glaskörper der Augen von Mäusebabys gespritzt, die eine Form der Krankheit hatten. Reaktionen auf Lichtreize konnten dann festgestellt werden.
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