Die somatische Gentherapie beinhaltet das Einfügen von neuen Genen in die vorhandenen Körperzellen eines Menschen. Dies geschieht, um genetische Defekte, die zahlreiche Krankheiten oder Mutationen wie zum Beispiel Krebs auslösen können, auszugleichen.
Die Gentherapie ist noch relativ neu und unerforscht. Sie soll den Durchbruch bei unheilbaren Krankheiten, Gendefekten und Krebs bringen.
Dabei ist das Prinzip dieser Therapie einfach. Es werden neue Gene in den kranken Körper eingeschleust, um z.B. kranke oder fehlende Zellen zu ersetzen. Auch in der Unfallchirurgie kann die Gentherapie sehr viel bewirken, wenn sie erst einmal soweit erforscht ist.
Mittlerweile gibt es zwei Möglichkeiten der Therapie. Die erste Möglichkeit läuft nur im Körper ab. Hierbei wird dem Patienten das gesunde Gen in den kranken Bereich eingesetzt und entfaltet hier seine Wirkung. Bei der zweiten Möglichkeit entnimmt man dem Patienten Zellen und verändert diese dann in einem Labor, bevor sie wieder in den Körper eingesetzt werden können.
Der Vorteil der Gentherapie, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, ist, dass der Körper die Wirk- und Heilungsstoffe selbst herstellt. Auch ist die Wirkung meist länger als bei der Gabe von Medikamenten und es gibt fast keine Nebenwirkungen. Es gibt auch schon erste Erfolge mit Anwendung der Gentherapie.
So konnte schon Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium geheilt werden, indem man Immunzellen entsprechend genetisch verändert hat.
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