25. Oktober 2011
Im Notfall können Erste-Hilfe-Maßnahmen Leben retten, doch wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 2.000 Personen zeigt, würden die meisten Deutschen im Ernstfall eher nicht eingreifen.
56,5% der Befragten gaben an im Ernstfall lieber Sanitäter und Ärzte die lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchführen zu lassen und 45,6% der Umfragenteilnehmer würden vor dem Eingreifen erst einmal abwarten, ob sich nicht jemand anders bereiterklärt zu helfen.
Der Grund: 54,5% hätten einfach Angst einen Fehler zu machen. Dies sagten vor allem die Frauen (62,7%) und die Befragten ab 70 Jahren (76,9%). 31,5% haben außerdem Bedenken sich bei dem Hilfsbedürftigen anzustecken oder selbst verletzt zu werden.
Allerdings wäre ein Großteil aller Befragten im Notfall auch garnicht in der Lage die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen anzuwenden, da 40,8% der Teilnehmer gar keinen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben.
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