29. März 2010
Zittern kann völlig harmlos sein oder auch das Symptom einer behandlungsbedürftigen Krankheit. Die Behandlung erfolgt bei verschiedenen Fachärzten.
Von Zittern spricht man dann, wenn sich die Muskeln im Körper schnell zusammenziehen. Dadurch entstehen schnelle Bewegungen, die vom Patienten nicht willentlich beeinflusst werden können. Das Zittern kann dabei nur in einem Bereich des Körpers wie z.B. an der Hand auftreten oder auch einen größeren Bereich wie z.B. Arme und Beine betreffen. Meistens zittert der Patient neben Armen und Beinen auch am Kopf. Beim Sprechen kann auch die Stimme zittern.
Wann das Zittern auftritt, hängt von der Ursache ab. Ein Mensch kann zittern, wenn er stark friert. Das Zittern kann auch dann auftreten, wenn der Patient sich bewegt oder auch beim Gegenteil: wenn er sich in völliger Ruhe befindet. Tritt das Zittern bei Bewegungen auf, so kann der Patient dies spüren, wenn er ein Bein hebt oder auch wenn mit der Hand ein Gegenstand gehalten wird.
Tritt das Zittern nur kurzzeitig aufgrund kalter Temperaturen auf, so muss keine ärztliche Behandlung erfolgen. Begibt man sich wieder in die Wärme bzw. zieht sich etwas Warmes an, so verschwindet auch das Zittern wieder.
In anderen Fällen sollte zuerst der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser untersucht den Patienten, nimmt Blut ab und misst den Blutdruck. Für den Arzt ist auch wichtig, welche Medikamente der Patient einnimmt, ob es in der Familie Erkrankungen gibt und ob der Patient ein Alkohol- bzw. ein Drogenproblem hat. Je nachdem, welche Diagnose der Arzt vermutet, kann auch eine Diagnostik beim Neurologen oder anderen Fachärzten notwendig werden.
Häufig kann das Zittern durch die Einnahme von Medikamenten gelindert werden. Die Ursache wird dadurch jedoch in der Regel nicht behoben.
Ist der Patient abhängig von einer Droge wie Alkohol, Tabletten oder Rauschgift, so zittert er, wenn der Körper einen Entzug hat. Dies geschieht immer dann, wenn dem Körper zu wenig von der Droge zugeführt wird. Ist ein Patient derart abhängig, hilft nur eine professionelle Entzugstherapie in einer dafür geeigneten Klinik. Die Therapie kann sich über mehrere Monate erstrecken. Hat der Patient den Drogenentzug geschafft, verschwindet auch das Zittern wieder.
In jedem Fall muss die Grunderkrankung behandelt werden, sofern diese das Zittern auslöst. Dazu kann z.B. Krankengymnastik notwendig werden, um den Patienten möglichst lange beweglich zu halten. Auch eine Operation an der Schilddrüse kann notwendig sein, um das Zittern zu beheben.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
28.01.12 | |
![]() | ZITTERN |
25.01.12 | |
![]() | ZITTERN |
22.01.12 | |
![]() | ZITTERN |
18.01.12 | |
![]() | ZITTERN |
![]() | ZITTERN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Zittern Forum

