Zittern

Gestörte Anspannung und Entspannung der Muskeln

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  • von Paradisi-Redaktion
Junger Mann, krank, sitzt unter Decken auf Couch und trinkt Tee
Unhealthy young man drinking hot tea while at home © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Das Zittern ist eine unwillkürliche, schnell aufeinanderfolgende Anspannung und Entspannung der Muskeln. Häufige Ursachen für Zittern sind Kälte und Anspannung wie Stress oder Alkoholentzug.

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In der Medizin wird das Zittern mit dem Begriff Tremor bezeichnet. Meistens zittern die Hände, die Füße, der Kopf oder auch die Stimme.

Dabei werden verschiedene Zitterformen unterschieden, wie der Haltetremor, wenn das betroffene Körperteil hochgehalten wird, der Bewegungstremor oder der Ruhetremor, um nur einige zu nennen. Das Zittern kann harmlos sein oder als Begleiterscheinung von verschiedenen Krankheiten auftreten. Ursachen können dann sein Alkohol- oder Drogenentzug bei Abhängigen, Diabetes mellitus, Parkinson, Epilepsie, ein Schlaganfall oder Multiple Sklerose. Der physiologische Tremor kommt hingegen oft bei der Einnahme bestimmter Medikamente, bei Missbrauch von Koffein oder Alkohol, bei Angst oder Stress und bei Kälte vor.

Die Behandlung des Zitterns ist immer davon abhängig, welche Ursache das Zittern herbeiführt. Der physiologische Tremor wird in der Regel mit Betablockern behandelt, wenn die Betroffenen ihn als störend oder lästig empfinden. Wenn Zittern die begleitende Erscheinung einer anderen schweren Krankheit, wie zum Beispiel der Multiplen Sklerose ist, dann muss immer die Grunderkrankung behandelt werden.

Ein Zittern bei Entzug von Alkohol und Drogen wird ebenfalls medikamentös behandelt oder der Betroffene wartet einfach ab, bis diese Begleiterscheinungen des körperlichen Entzugs vorüber sind, wobei der Tremor in diesen Fällen so stark sein kann, dass die Nahrungsaufnahme kaum möglich ist.

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