Zahnschmerzen Forum
Wurzelbehandlung und damit verbundene Probleme
Hallo Community!
Entschuldigt zunächst den langen Text!
Ich habe aktuell große Probleme mit einem unteren Backenzahn (46).
Im Dezember erhielt ich dort auf Grund einer leichten Pulpitis eine Wurzelbehandlung. Der Zahn wurde dementsprechend bis zur Wurzelspitze ausgehöhlt, gereinigt und mit Guttapercha und Zahnzement provisorisch verfüllt. Der Zahn zeigte an einer Wurzelspitze eine leichte Entzündung an. Innerhalb der nächsten 6-7 Monate sollte dieser dann bei Beschwerdefreiheit überkront werden.
Leider stellten sich zwischenzeitlich immer mal wieder ganz leichte Beschwerden und Eitergeschmack (beim am Zahn saugen) ein.
Letzte Woche wurde es dann schlimmer. Er war etwas druckempfindlich und das Essen bereitete erste Probleme.
Also ab zum Zahnarzt. Dort erhielt ich dann eine Überweisung zum Kieferchirurgen, um eine Wurzelspitzenresektion zu bekommen. Da Termine nur schwer zu bekommen waren, musste ich noch 7 Tage bis zum Besuch dort warten.
Zwei Tage vor diesem Termin wurde es jedoch so schlimm (Brennen, Ziehen, Pochen, Druckempfindlichkeit) dass ich beschloss erneut zum Zahnarzt zu gehen. Dessen Urlaubsvertretung rief für mich beim Kieferchirurgen an und ich konnte direkt weiter zum selbigen.
Der Zahnarzt sagte zu mir, dass es nicht möglich wäre einen in dieser Art verfüllten Zahn erneut zu öffnen.
Dieser verschrieb mir dann Ibuprofen und Penicillin, damit die Entzündung raus kann. Nun habe ich einen Termin in knapp 4 Wochen.
Jetzt die Fragen: Ist es wirklich unmöglich einen nach einer Wurzelbehandlung verfüllten Zahn erneut zu öffnen, um dein Eiter abfließen zu lassen und vielleicht ein Medikament direkt zum Entzündungsherd zu bringen?
Zum Thema Schmerzmittel: Was bringt mehr? 800mg Ibuprofen auf ein mal, oder öfter 400mg? Heute komme ich mmit 400mg etwa 2,5 Stunden weit.
Da ich Probleme mit Magen und Darm habe, bin ich mit Schmerzmitteln eher vorsichtig.
Ich danke euch recht herzlich, und hoffe, dass der Spuk bald ein Ende hat!
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