5. März 2004
Schmerzforscher verlangt bessere Hilfe nach Operationen. „Wundschmerzen nach Operationen im Krankenhaus dürften heute eigentlich nicht mehr sein.“ Das verlangt der Schmerzforscher Prof. Dr. Dr. Thomas Tölle im Interview mit der Apothekenzeitschrift Gesundheit.
Aber noch sei die Versorgung in vielen Kliniken „katastrophal“. Er ermuntert Patienten, das Thema vor der Operation mit dem Arzt sehr nachdrücklich zu besprechen. „Betroffene müssen auf einer Erklärung des Arztes bestehen, dass er ihnen zu jedem Zeitpunkt wirksam gegen die Schmerzen hilft.“ Nach wie vor würden deutsche Ärzte Morphin und verwandte Mittel (Opioide) viel zu selten einsetzen. Professor Tölle nennt dies „völlig unverständlich“. Die therapeutisch eingesetzten Opioide würden „die Lebensqualität enorm verbessern“.
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