15. März 2010
Wundschmerzen können am gesamten Körper auftreten. Es gibt jedoch diverse Maßnahmen, um den Schmerz zu lindern.
Wundschmerzen treten immer dann auf, wenn sich am Körper eine Wunde befindet. Dabei kann der Schmerz sofort auftreten oder auch erst nach einigen Stunden oder Tagen. Auch die Stelle, die nach einer Operation vernäht wurde, kann Wundschmerzen bereiten. Dabei fühlt sich der Schmerz für den Patienten unterschiedlich und auch unterschiedlich stark an. Der eine Patient spürt einen stechenden und leichten Wundschmerz, der andere beschreibt den Schmerz als dumpf und kaum erträglich.
Besteht der Wundschmerz im Bereich der Zähne, so kann die Backe dick angeschwollen sein. Dies beeinträchtigt den Patienten auch beim Essen und Sprechen. Teilweise haben die Patienten auch erhöhte Temperatur oder Fieber und ein Krankheitsgefühl.
Schmerzen können jedoch z.B. auch am Bein bestehen, wenn die Wunde stark blutet und die Haut abgeschürft ist.
Patienten, die aufgrund eines Unfalles oder einer Erkrankung eine Amputation einer Extremität hinter sich haben, spüren oft den so genannten Phantomschmerz. Die Patienten spüren dann z.B. ihren großen Zeh, obwohl dieser zusammen mit dem Fuß amputiert wurde. Auch am Stumpf kann der Patient Wundschmerzen verspüren, wenn noch nicht alles verheilt ist oder wenn die Prothese scheuert.
Je nach Art des Wundschmerzes kann dieser von den Patienten oder den Angehörigen selbst zu Hause behandelt werden oder muss von einem Arzt versorgt werden. Stürzt ein Kind und fällt dabei z.B. aufs Knie, so kann an dieser Stelle ein Wundschmerz entstehen. In der Regel muss zur Versorgung jedoch kein Kinderarzt aufgesucht werden. Die Wunde sollte gereinigt werden und mit einem sauberen Verband oder einem Pflaster verschlossen werden. Für Kinder eignen sich besonders spezielle Kinderpflaster mit lustigen Motiven. Diese lassen den Schmerz schnell vergessen.
Bei jeglicher Verletzung sollte der Tetanusschutz überprüft werden. Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Ist die letzte Impfung länger als zehn Jahre her, so muss unbedingt eine Tetanus-Schutzimpfung erfolgen. Diese kann bei jedem Hausarzt oder für Kinder beim Kinderarzt durchgeführt werden.
Leidet ein Patient aufgrund einer Zahnbehandlung unter Wundschmerzen, so sollte er seinen behandelnden Zahnarzt aufsuchen. Dieser wird die Wunde untersuchen, ggfs. reinigen oder spülen und ein Medikament auf die Wunde geben. Teilweise ist auch die Einnahme eines Antibiotikums notwendig.
Je nach Art und Lokalisation des Wundschmerzes hilft auch eine Kühlung der betroffenen Stelle. Bei starken Schmerzen kann der Arzt dem Patienten auch ein Schmerzmittel verordnen. Auch die Homöopathie bietet diverse Präparate zur Linderung des Wundschmerzes.
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